Kantonsspital Obwalden • Brünigstrasse 181 • CH-6060 Sarnen • Telefon +41 41 666 44 22 • E-Mail info@ksow.ch

 

Das Spital hat wieder eine eigene Sterilisationsabteilung

KSOW, 22.03.2016

Aufgrund des starken Wachstums des OP-Volumens betreibt das Kantonsspital Obwalden wiederum eine eigene Sterilisationsabteilung (AEMP = Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte). Entstanden ist ein hochmoderner, auf optimale Abläufe ausgerichteter Sterilisationsbereich, der auch künftigen Anforderungen, insbesondere der Zertifizierung, gerecht wird.

Im Jahre 2011 verzichtete das Kantonsspital Obwalden (KSOW) auf die notwendig gewordene Sanierung der bestehenden Sterilisationsabteilung und entschloss sich für die Zusammenarbeit mit dem KSNW in Stans. Aufgrund des starken Wachstums des OP-Volumens in beiden Häusern stiess das KSNW an seine Kapazitätsgrenzen. Bereits in diesem Winter musste ein Grossteil der Instrumentensiebe Orthopädie und Traumatologie bei einem externen Drittanbieter aufbereitet werden (Anmerkung: Für jede einzelne Operation gibt es mehrere Behälter – Siebe genannt – mit genauer Zusammensetzung der benötigten Instrumente).

Eine interne Gruppe von Fachpersonen aus OP, Anästhesie und Technik erarbeitete in kurzer Zeit das Projekt für den Wiederaufbau einer eigenen Sterilisationsabteilung in den bestehenden Räumlichkeiten. Die Aufsichtskommission (heute Spitalrat) gab grünes Licht für die Umsetzung, welche in nur fünf Monaten bei laufendem Betrieb termingerecht erfolgt ist. Dank hervorragend zusammenarbeitenden Unternehmen und deren engagierten Mitarbeitern konnten die Immissionen auf einem erträglichen Mass gehalten werden. Entstanden ist ein hochmoderner, auf optimale Abläufe ausgerichteter Sterilisationsbereich, der auch künftigen Anforderungen, insbesondere der Zertifizierung, gerecht wird.

Vorteile für Patienten, Betrieb und Mitarbeitende

Das KSOW erwartet weiterhin eine Steigerung des OP-Volumens. Die schnellere Aufbereitung im Hause ermöglicht eine grössere Flexibilität im OP-Programm. Die Wartezeit auf das Instrumentarium ist wesentlich kürzer, Transportwege und damit auch -schäden fallen weg. Kosteneinsparungen werden aufgrund der Siebverwaltung durch eigenes, geschultes Personal und mittelfristig durch eine Reduktion der Siebe erwartet.

Auch die Patienten haben direkte Vorteile: Dank der neuen Flexibilität können OP-Termine schneller vergeben werden, und die Wartezeiten verkürzen sich.

Für die OP-Mitarbeitenden bedeutet die Sterilisation im eigenen Hause ein effizienteres Arbeiten, weniger Druck wegen fehlender, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig eintreffender Siebe. Hervorzuheben ist auch die Schaffung von neuen qualifizierten Arbeitsplätzen: 3,5 Stellenprozente inkl. Leitung sind für den neuen Bereich vorgesehen.

Steri,Sterilisationsabteilung

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar zu dieser Seite

Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten