Kantonsspital Obwalden • Brünigstrasse 181 • CH-6060 Sarnen • Telefon +41 41 666 44 22 • E-Mail info@ksow.ch

 

Coronavirus: Aktuelle Informationen

Stand der Information: 19.03.2020, 15.00 Uhr

SPRECHSTUNDEN

In Abstimmung mit der Verordnung des Bundesrates werden die Sprechstunden auf ein Minimum beschränkt. 

  • Der Arzt prüft tagtäglich die Zuweisungen und Akten. Er beurteilt die Dringlichkeit der Untersuchung. Sie bekommen von uns Bescheid, falls wir aus der Risikoabschätzung zum Schluss kommen, dass die Untersuchung verschoben werden kann.
  • Wenn Sie sich erkältet/krank fühlen oder Bedenken haben, 
    kommen sie nicht und rufen Sie uns an.


OPERATIONEN
Ebenfalls hat Pandemieführungsstab entschieden, vor allem zur Sicherstellung eines sparsamen Materialeinsatzes die nicht-dringlichen Operationen bis auf Widerruf abzusagen. Weiterhin durchgeführt werden dringliche Operationen und Notfalleingriffe.



GENERELLES BESUCHSVERBOT

Ab sofort gilt ein Besuchsverbot. Das Spital setzt vorausschauend auf diese Präventionsmassnahme, um die Gesundheitsrisiken für die Patienten und das Personal so gering wie möglich zu halten.

Ausgenommen sind Besucher von Patientinnen und Patienten in ausserordentlichen Situationen wie beispielsweise Eltern von hospitalisierten Kindern, Partner von Gebärenden, nahe Angehörige von sterbenden oder unterstützungsbedürftigen Patienten.

Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres. Ebenfalls ist das Spitalrestaurant für Besucher ab sofort geschlossen.

Um unsere Patienten und unser Personal zu schützen finden bis auf weiteres KEINE VERANSTALTUNGEN UND KURSE im Spital statt.

 
 

Coronavirus: das Wichtigste in Kürze

So wird das neue Coronavirus hauptsächlich übertragen


  • Bei engem und längerem Kontakt: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten weniger als 2 Meter Abstand hält.
  • Durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.
  • Über die Hände: Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.
  • Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Oberflächen wie Türklinken, Haltevorrichtungen, Liftknöpfen, etc. Ob man sich anstecken kann, wenn man solche Oberflächen anfasst, und danach Mund, Nase oder Augen berührt, ist zurzeit nicht klar.

Die Hygieneregeln des BAG sollen von allen Personen gewissenhaft angewendet werden
Gesundheitsamt des Kanton Obwalden

Empfehlungen an die ganze Bevölkerung:
Schützen Sie sich selbst und schützen Sie andere!

Unnötige Kontakte vermeiden

Der Bundesrat ruft die Bevölkerung dazu auf, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten und die Hygienemassnahmen zu befolgen. Er ruft insbesondere auch die ältere Bevölkerung dazu auf, zu Hause zu bleiben. Kinder sollten nicht mehr durch Grosseltern betreut werden.

Gründlich Hände waschen

Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife, nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.

In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen
Entsorgen Sie das Taschentuch anschliessend in einem Abfallbehälter und waschen Sie sich sorgfältig die Hände mit Wasser und Seife.

Bei Symptomen zu Hause bleiben
Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben, bleiben Sie zu Hause. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit. Kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

Keine Personen mit erhöhtem Risiko gefährden
Vermeiden Sie Besuche bei Ihren Bekannten im Spital oder im Alter- und Pflegeheim und weiteren Personen über 65 Jahren mit chronischen Krankheiten. Wenn ein Besuch nötig ist, wenden Sie sich an das Pflegepersonal und befolgen Sie dessen Empfehlungen.

Abstand halten
Halten Sie beim Anstehen, bei Sitzungen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst Abstand zu anderen Personen. Vermeiden Sie Reisen zu Stosszeiten soweit als möglich.

Verhaltensregeln für besonders gefährdete Menschen
Zu den Risikogruppen gehören grundsätzlich Menschen die älter sind als 65 Jahre. Im Weiteren zählen Menschen mit einer Vorerkrankung dazu (u.a. Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems, Krebserkrankungen, Diabetes).