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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Mit dem Geschäftsbericht 2013 geben wir Ihnen Einblick in ein Jahr, das von Vorbereitung und Vorfreude geprägt war, wie vermutlich kein anderes davor. Die Aussicht, im 2014 den neuen Bettentrakt beziehen zu können, bedeutete für alle Mitarbeitenden nebst der besagten Vorfreude vor allem viel Arbeit. In allen Bereichen beschäftigte man sich engagiert mit zig baulichen Detailfragen, Prozessabläufen, Integration von neuen Angeboten usw.

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Daneben war natürlich der ordentliche Spitalbetrieb zu bewältigen. Nebst den unvermeidlichen Immissionen von der Baustelle belasteten die verschiedenen Provisorien den täglichen Betrieb. Dass trotz dieser Unannehmlichkeiten die Leistungszahlen aller Bereiche gesteigert werden konnten, beweist einmal mehr die enorme Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gilt unser herzlicher Dank!

Danken möchten wir auch unseren Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen ins Kantonsspital Obwalden und die Bereitschaft, sich auch während der Bauphase für unser Haus zu entscheiden.

Ein Kränzchen winden wir auch den Handwerkern auf der Baustelle. Wir durften immer wieder auf ihre möglichst grosse Rücksichtnahme zählen.

Was sich im letzten Jahr in den einzelnen Bereichen ereignet hat, vernehmen Sie in der nachfolgenden Berichterstattung. Gefällt Ihnen der neue Auftritt? Wir sind gespannt auf Ihr Feedback.

Viel Spass beim Blick zurück wünscht Ihnen

 

Daniel Lüscher, Spitaldirektor/CEO

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Daniel Lüscher
Spitaldirektor/CEO

INNERE MEDIZIN

Vorfreude auf den neuen Bettentrakt

Das Jahr 2013 in der Klinik Medizin war geprägt durch Konsolidierung, Optimierung von Abläufen und Einführung von neuen Fachkräften. Gefeiert wurden zudem das 10-Jahres-Jubiläum des Gemeinschaftsprojektes ambulante kardiologische Rehabilitation mit Uri und Nidwalden und die 10-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Konsiliararzt Angiologie Dr. med. Thomas Bieri.

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Stationäre Medizin

Mit Dr. med. Alexander Walz hat ein erfahrener Facharzt für Innere Medizin die Oberarztstelle angetreten und die Klinik mit seiner fachlichen und persönlichen Kompetenz bereichert. Esther Scheidegger, Pflegeleiterin Medizin, konnte mit Franziska Roth eine interne Bewerberin als Stellvertretung einarbeiten.

Im Bereiche der Administration und Berichterstattung haben wir einen Quantensprung gemacht und können heute den meisten Patienten den definitiven und kaderärztlich visierten Austrittsbericht bereits bei Austritt mitgeben. Das professionalisiert die Schnittstelle zu den nachbehandelnden Hausärzten.

Immer im Vordergrund stand natürlich die Planung und Umsetzung des neuen Bettentraktes. Vielfach wurde die pflegerische und ärztliche Führung in Anfragen aus dem Nutzerausschuss und der Evaluation von Mobiliar und Einrichtungen in dieses Grossprojekt involviert.

Pneumologie

Gemäss der Strategie des Spitals konnten wir dieses Jahr das Angebot an ambulanten spezialärztlichen Sprechstunden vor Ort ausweiten. Mit dem Engagement von Dr. med. Philipp Stocker, Spezialarzt für Innere Medizin und Pneumologie, legten wir dieses Jahr den Startschuss zum Aufbau der pneumologischen Praxis im Spital. Dr. Stocker führt Lungenfunktionen, Provokationsmessungen, Schlafabklärungen und Lungenspiegelungen durch. Eine enge Zusammenarbeit mit der Lungenliga Obwalden ermöglicht eine vielfältige Betreuung der Obwaldner Lungenpatienten vor Ort.

Kardiologie/Angiologie

Im 2013 durften wir zwei Mal ein 10-Jahres Jubiläum feiern: Im Sommer jubilierte die ambulante kardiologische Rehabilitation als Gemeinschaftsprojekt mit Uri und Nidwalden, im Herbst feierten wir die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Konsiliararzt Dr. med. Thomas Bieri, Spezialarzt für Gefässe. Mit der Angiologie am Luzerner Kantonsspital wurde zudem eine Ausweitung des Angebotes vor Ort und die Einführung der Oszillometrie vereinbart.

Gastroenterologie

In bewährter Manier werden in der Gastroenterologie Patienten mit besonderem Augenmerk auf Qualität und Komfort zeit- und wohnortsnah untersucht. Darmkrebsvorsorge ist ein häufiger Untersuchungsgrund bei den über 50-Jährigen. Die Menge entfernter Darmkrebsvorstufen (Polypen) spricht für die Güte der Untersuchungstechnik im Kantonsspital Obwalden. Eine Rate von 25% wird unter Spezialisten als sehr gut beurteilt. Dr. med. Ivan Stamenic erreichte 2013 eine Rate von 42%! 

Notfallstation

Im vergangenen Jahr konnte die Notfallstation wie auch die Notfallpraxis wieder steigende Patientenzahlen verbuchen. Es gelang uns trotzdem, die angestrebte Verbesserung der Intimsphäre und die Entkoppelung der Arbeitsplätze von den Liegeplätzen mit einem Umbau in zwei Etappen zu realisieren. Wir haben heute nun eine topmoderne Notfallstation mit hellen, ruhigen und farbigen Einzelzimmern mit elektrischen Schiebetüren, eine multifunktionale Empfangstheke, ein zentrales Monitoring sowie ein separiertes Ärzte- und Pflegebüro.

Wir freuen uns zusammen mit den Architekten Christoph Mennel und Thomas Bühler über eine gelungene Umsetzung des im Notfall-Team bestens durchdachten Umbauprojektes sowie über die positiven Patientenrückmeldungen.

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Dr. med. Thomas Kaeslin
Chefarzt Medizin

ALLGEMEIN-, UNFALL- UND VISZERALCHIRURGIE

Die chirurgische Klinik behandelte rund 10% mehr Patienten als im Vorjahr und steigerte die Anzahl Operationen gar um 15% auf über 2600 Eingriffe. Zu Buche geschlagen haben insbesondere die handchirurgischen Eingriffe. Das minimal invasive Verfahren wenden wir neu auch beim Karpaltunnel an. Unser modernst ausgerüstetes Wundambulatorium und die Proktologie boomen weiterhin.

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Im stationären und teilstationären Bereich haben wir rund 10% mehr Patienten als im Vorjahr behandelt. Die Anzahl Operationen ist gar um 15% auf über 2600 Eingriffe angestiegen, dies entspricht dem 2.5-fachen des Jahres 2008. In der Viszeralchirurgie und Traumatologie bewegen sich die Zahlen im Bereich des Vorjahres. In der Traumatologie nimmt die Zahl der minimal invasiv versorgten Eingriffe ständig zu und ist Routine geworden.

Handchirurgie – mit schonender Operationsmethode auf Erfolgskurs

Wie in den Vorjahren ist der Anteil an handchirurgischen Behandlungen wiederum sehr hoch und hat erstmals die Tausendergrenze überschritten. Ausser Replantationen wird das gesamte Spektrum der Handchirurgie angeboten. Neben den frischen Unfallfolgen werden auch viele Folgezustände nach alten Verletzungen und degenerative Veränderungen bis hin zum Gelenkersatz behandelt. Ebenso gehören dazu die Erkrankungen und Verletzungen der peripheren Nerven und die Rheumachirurgie. Besonderes Gewicht legen wir auf minimal invasive Verfahren. So können wir zum Beispiel neben der endoskopischen Dekompression des Nervus ulnaris, die wir seit Jahren als einige der wenigen Kliniken in der Schweiz anbieten, nun auch das Karpaltunnel endoskopisch versorgen, was zu einer wesentlich schnelleren Erholung führt. Dazu kommen viele Handgelenksarthroskopien und zunehmend minimal invasive Verfahren in der Frakturbehandlung, zum Beispiel die Plattenosteosynthese bei geeigneten Radiusfrakturen aus einer Inzision von weniger als 2 Zentimetern. An minimal invasiven Verfahren bieten wir mehr an als manches Zentrum.

Boomend: Wundambulatorium und Proktologie

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der chirurgischen Klinik ist das modernst ausgerüstete Wundambulatorium. Im Jahr 2013 wurden über 2000 Wundbehandlungen durchgeführt, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 90%. Sehr bewährt hat sich die transparente Kommunikation mit den Hausärzten, der Spitex und den Alters- und Pflegeheimen. Geschätzt wird vor allem die rasche Aufbietung der angemeldeten Patienten und die sofortige interdisziplinäre Weiterbehandlung mit kurzen Wartezeiten.

Die Ausbildung einer zweiten Wundexpertin fördert ebenfalls den ohnehin schon aktuellen Wissensstand im Ambulatorium. Wir arbeiten mit modernsten Wundauflagen und passen die Behandlung an die jeweilige Wundphase an. Eine Besonderheit unseres Wundambulatoriums ist, dass wir zur Reinigung der Wunden ein Hochdruckwasserstrahlgerät benützen, eine effiziente und schmerzarme Methode zur Förderung der Wundheilung.

Auch das interne Weiterbildungsangebot hat sich verdreifacht. Die kontinuierliche Schulung in Materialkunde, Kompression und Handlungsabläufen soll Standard werden und erhöht die Qualität am Patientenbett.

Ebenfalls sehr erfreulich hat sich die Proktologie in Zusammenarbeit mit dem Gastroenterologen Dr. med. Ivan Stamenic entwickelt: satte 200% konnten zugelegt werden.

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Dr. med. Claude Bussard
Chefarzt Chirurgie

ORTHOPÄDIE OW/NW

Das Leben im orthopädischen Container

Die orthopädische Chirurgie am Kantonsspital Obwalden hat sich 2013 im Container nahe der Spitalbaustelle eingelebt. Auf engstem Raum haben wir weiterhin sehr viele ambulante und stationäre Patienten gesehen, beurteilt und behandelt. Die orthopädischen Leistungszahlen haben wiederum zugenommen.

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Dr. Albert Suter hat sich von seinem schweren Unfall zwar gut erholt und stand uns mit Einschränkungen seit März 2013 wieder aktiv zur Seite. Im November hat Albert Suter seine 50%-ige Arbeitstätigkeit dann in die wohlverdiente Pensionierung umgewandelt.

Unser Oberarzt Claudio Beger hat Sarnen aus beruflichen Gründen in Richtung seiner Heimat Bayern verlassen. Beiden, Herrn Suter und Herrn Beger, möchte ich für ihre geleistete Arbeit und ihren engagierten Einsatz hier am KSOW und im gemeinsamen Orthopädieteam über beide Spitäler danken.

Für C. Beger konnten wir Herrn Markus Marty als neuen Oberarzt rekrutieren. Herr Marty hat seine Ausbildung in St. Gallen und in der Schulthess Klinik in Zürich als orthopädischer Chirurg durchlaufen.

Oberarzt Dr. Gunnar Liebert hat sich in Sarnen mittlerweilen etabliert.

Als im Sommer 2013 erstmals Diskussionen bezüglich einer Auftrennung der Orthopädie aufkommen, entsteht eine gewisse Unruhe, wie die Klinik sich entwickeln wird. Ende des Jahres war klar, dass die Trennung vollzogen und vermutlich ein Wechsel zum Belegarztsystem erfolgen wird.

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Dr. med. Andreas Remiger
Chefarzt Orthopädie OW/NW

GYNÄKOLOGIE und GEBURTSHILFE

2013 war ein recht turbulentes Jahr. Der Betrieb wurde in den alten Räumlichkeiten wie bisher fortgeführt, jedoch mit zusätzlichen «Störfaktoren». Der Neubau hatte gehörigen Einfluss auf unseren Spitalalltag. Einerseits war der Baulärm nicht zu überhören; gerade auf der Bettenstation mussten unsere Patientinnen doch einige Abstriche an Komfort machen. Doch der Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung für den Neubau war auch bei unseren Patientinnen zu spüren, die mit viel Verständnis Unannehmlichkeiten in Kauf nahmen.

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Auch im Ambulatorium, dem Lärm am direktesten ausgesetzt, war der neue Bettentrakt täglich präsent; durch die Verlegung des Haupteingangs wurden Besucher- und Patientenströme durch unser Ambulatorium geleitet, was für zusätzliche Unruhe sorgte.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und ein grosses Kompliment an das gesamte Team, das diese Phase mit viel Motivation und Optimismus managte, nicht zuletzt in Vorfreude auf den Umzug in die neuen Räumlichkeiten.

Sicher sind einige Gebärende auf Nachbarspitäler ausgewichen, die Geburtenzahl konnte aber trotz der Störfaktoren erfreulicherweise mit 243 Geburten auf dem Stand von 2010 gehalten werden; es zeigte sich, dass die persönliche und individuelle Betreuung vor allem durch das Hebammen- und Pflegeteam doch mehr geschätzt werden als der reine Zimmerkomfort.

Neben dem Tagesgeschäft nahm uns der Neubau mit der Detailplanung sehr in Anspruch; wir erhielten die einmalige Chance, unsere Ideen miteinzubringen. Um besonders unseren Wöchnerinnen die Geburt und den Wochenbettaufenthalt angenehm zu machen, wurde die gesamte Abteilung der Frauenklinik harmonisch nach Feng Shui farblich und atmosphärisch geplant.

Eine weitere Neuerung gab es im Bereich der Gynäkologie: Seit Anfang 2013 ist die Frauenklinik des Kantonsspitals Obwalden Netzwerkpartner des Brustzentrums Luzern. Durch diese Kooperation können fast alle Patientinnen mit Brustkrebs in Obwalden operiert und weiterbehandelt werden, eine speziell ausgebildete Brustchirurgin operiert im KSOW mit den Ärztinnen der Frauenklinik vom Spital Sarnen. Alle Fälle werden per Videokonferenz prä- und postoperativ mit den verschiedenen Fachgruppen am Brustzentrum im LUKS diskutiert und die Therapie nach den neuesten Richtlinien festgelegt. So kann Zentrumsqualität wohnortnah angeboten werden.

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Dr. med. Brigitte Weber
Chefärztin Gynäkologie + Geburtshilfe
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Esther Waser
Leiterin Pflege und Hebammen / ambulante Wochenbettbetreuung

PSYCHIATRIE OW/NW

Mit Masterplan in die Zukunft

Kontinuierlich steigende Nachfrage in geordnete Bahnen lenken

Die Psychiatrie Obwalden/Nidwalden Sarnen (PONS) bietet Menschen in Lebenskrisen oder mit psychischen Erkrankungen professionelle Hilfe an. Mit ihrem umfassenden, integrierten sowie wohnortsnahen Leistungsangebot stellt sie die psychiatrische Grundversorgung der Unterwaldner Bevölkerung sicher.

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In der PONS engagieren sich erfahrene Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsgruppen gemeinsam für die Gesundheit und das soziale Wohlergehen der Patientinnen und Patienten. Die Basis der spezifischen Therapieansätze bilden die vertrauensvollen therapeutischen Beziehungen und die ebenso geschützte wie anregende Umgebung. Die Behandlung Erwachsener erfolgt in der PONS je nach Bedarf ambulant, tagesklinisch oder stationär. Für Kinder und Jugendliche steht ein eigenes Ambulatorium zur Verfügung.

In der Erwachsenenpsychiatrie hat sich 2013 die Auslastung im ambulanten sowie teilstationären  Bereich verbessert. In der Tagesklinik ist der Anstieg auf 2’137 Anwesenheitstage besonders markant (+ 37.9%). Das Ambulatorium verzeichnet mit 5’146 Konsultationen im Vergleich zu den Vorjahren ein stetiges Wachstum (+ 3.7%).
Der stationäre Bereich ist mit 8’050 Pflegetagen (- 4,1%) bzw. einer Bettenbelegung von 88% (- 4%) leicht rückläufig.

In der ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPD) werden die Leistungen kontinuierlich ausgebaut. Im 2013 sind die Konsultationen um einen Drittel auf 1’046 angestiegen (+ 30.6%). Der KJPD wird vermehrt von der Bevölkerung aus Obwalden benutzt, vermutlich aufgrund der besseren Erreichbarkeit. Zur besseren Versorgung von Nidwalden ist deshalb in den Räumlichkeiten des Schulpsychologischen Dienstes in Stans eine ambulante kinder- und jugendpsychiatrische Sprechstunde eingerichtet worden.
Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beratungsstellen der Kinder- und Jugendhilfe in Obwalden und Nidwalden ist gut konsolidiert. Besonders eng und zukunftsgerichtet ist die Kooperation mit dem systemischen Schul- und Therapieheim Juvenat in Flüeli-Ranft.

Neuheiten im Therapieangebot

Reittherapie: Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss als Reittherapeutin bietet Amanda Amrhein den Patienten einen Tag pro Woche die Möglichkeit, mit dem «Medium» Pferd therapeutisch zu arbeiten.

Aromatherapie: Karin Peyer hat ihre Ausbildung zur Aromatherapeutin abgeschlossen. Verschiedene Aroma-Anwendungen wie zum Beispiel Wickel, Fussbäder oder Sinnes-Spaziergang kommen regelmässig zum Einsatz.

Erfassen von Aggressionsereignissen

Seit Januar 2013 werden alle Aggressionsereignisse auf der Station erfasst und regelmässig an den Teamsitzungen evaluiert.

Masterplan für die nahe Zukunft

In einem Masterplan wurde die Strategie der Psychiatrie Obwalden/Nidwalden für die Jahre 2013-2017 festgelegt. Dabei wird von einer insgesamt steigenden ambulanten, teilstationären sowie stationären Nachfrage ausgegangen, der mit einem massvoll wachsenden Angebot entsprochen wird. Dabei sollen auch die stationären Kapazitäten ausgebaut werden. Zur Erreichung dieser strategischen Ziele ist die Gesamtsanierung und Erweiterung des bestehenden Hauptgebäudes der Psychiatrie allerdings unumgänglich.
Neben der erwähnten ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrie bildet die Alterspsychiatrie einen weiteren Schwerpunkt im Masterplan. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird die Nachfrage an ambulanten (z.B. Demenzabklärung) sowie (teil-)stationären Leistungen zunehmen.

 

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Dr. med. Conrad Frey
Chefarzt Psychiatrie OW/NW
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Marisa Lenherr
Leiterin Pflege und Spezialtherapien

Finanz- und Rechnungswesen

Dienstleistungen für das ganze Haus

Die Finanzabteilung umfasst die Bereiche Patientenadministration, Empfang mit Telefonzentrale sowie die Finanz- und Betriebsbuchhaltung.

Die Patientenadministration und die Finanzbuchhaltung bieten drei kaufmännische Lehrstellen an. Pro Lehrjahr wird eine Lernende / ein Lernender betreut und auf die Berufswelt vorbereitet. Unsere kaufmännische Lernende im 2013  schloss die Prüfungen mit einer sehr guten Note von 5.3 ab.

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Mit dem Beginn der Bauarbeiten für den neuen Bettentrakt musste die Patientenadministration und der Empfang/Telefonzentrale die gewohnten Räumlichkeiten verlassen und ein Provisorium (Container) beziehen. Die Mitarbeiterinnen müssen während dieser Übergangszeit mit einigen Einschränkungen leben. Sie freuen sich sehr, sobald als möglich die neuen Räumlichkeiten im Neubau zu beziehen.

Die zuverlässige und vollständige Leistungserfassung sowie die korrekte Codierung im stationären Bereich sind tragende Säulen für eine einwandfreie Rechnungsstellung und somit auch die Grundlage für die transparente und vertrauensbildende Zusammenarbeit mit den Kostenträgern.

Die Finanzabteilung liefert wertvolle Grundlagen für die Beantwortung anstehender betrieblicher und strategischer Fragen. Optimiert wurde dieser Bereich im 2013 durch den Ausbau des medizinischen Controllings und dessen Integration als Stabsstelle der Direktion.

Ausblick

Zahlen sind unsere Welt: Mit modernen Programmen wie «ClickView» und einer einwandfreien Datengrundlage liefern wir die Informationen für die immer wichtiger werdenden Qualitätsmessungen, Statistiken und Auswertungen.

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Daniel Egger
Leiter Finanz- und Rechnungswesen

Freundeskreis Kantonsspital Obwalden

Zieleinlauf in Sicht

Bald ist es geschafft – der neue Bettentrakt des Kantonsspitals kann eröffnet und seiner Bestimmung übergeben werden.

Wir freuen uns, dass wir als Verein «Freundeskreis Kantonsspital Obwalden» die Verantwortlichen die letzten vier Jahre begleiten und unterstützen durften. So wie jeder Spitzensportler auf die Unterstützung seiner Fans bauen kann, haben wir als Fans unseres Spitals Support leisten können.

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Bei der Gründungsversammlung im Januar 2010 habe ich verschiedene Einwohnerinnen und Einwohner aus unserem Kanton zitiert, weshalb Obwalden weiterhin eigenständig sein Kantonsspital führen soll.
Alle diese Aussagen haben mit unserem Verein Freundeskreis des Kantonsspitals etwas gemeinsam: Die Obwaldnerinnen und Obwaldner schätzen die Institution wegen ihrer wohnortsnahen und qualitativ hochstehenden medizinischen Grundversorgung.

Ich meine, es ist uns in den letzten vier Jahren gelungen, als Bindeglied zwischen dem Obwaldner Volk und den Verantwortlichen in Politik, Aufsichtskommission und Spitalleitung, die Verankerung des Spitals im Bewusstsein von der Bevölkerung zu pflegen.
«Ises Spital» – wir tragen es mit! So steht es nach wie vor in unserem Werbeflyer und so geht der Aufruf weiterhin hinaus in den Kanton und hofft auf zusätzlich gutes Echo.

Der Vorstand ist bereit, sich mit dem Verein weiterhin zu engagieren und auf breiter Basis für eine qualitativ hochstehende medizinische Grundversorgung – wohnortsnah, wirtschaftlich vertretbar und menschlich – einzustehen.
«Freunde sein heisst, einander die Hand zu geben – freundschaftlich, wohlgesinnt, stützend und unterstützend aber auch stärkend.» – So habe ich es vor vier Jahren gesagt; ich meine, dass dies nach wie vor Gültigkeit hat.

Der Vorstand traf sich zu vier ordentlichen Sitzungen. Nebst der Planung und Umsetzung des Vereinsjahres, wurden wir durch die Spitaldirektion immer wieder über die Entwicklung des Kantonsspitals auf dem neuesten Stand gehalten.
Zusätzlich hat sich der Vorstand an einer Sondersitzung über die weitere Zukunft des Vereins vertieft Gedanken gemacht. Dabei kam klar zum Ausdruck, dass die Eröffnung des neuen Bettentraktes nur als Etappenziel zu betrachten ist. Wir wollen das Spital und seine Angebote weiterhin in der Wahrnehmung der Obwaldnerinnen und Obwaldner aktuell halten und als verlängerter der Arm die Strategien der Aufsichtskommission im Volk verankern. Ein spezielles Augenmerk versuchen wir dabei auch auf die junge Bevölkerung zu halten.

Engagement

Der Freundeskreis engagiert sich für:

  • den Erhalt des Spitals als leistungsfähiges, wirtschaftliches Gesundheitsunternehmen
  • die Anliegen der Bevölkerung
  • die Verankerung des Spitals im Bewusstsein der Bevölkerung
  • die regelmässige Organisation von Veranstaltungendie Vernetzung mit weiteren Organisationen im Kanton und in der Region.

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Pius Ziegler
Präsident Freundeskreis Kantonsspital Obwalden

AUFSICHT, LEITUNG, BELEGÄRZTE, SPEZIAL- UND KONSILIARÄRZTE

Aufsichtskommission

Präsident Stefan Würsch, Kaufmann/pens. Spitaldirektor, Adetswil
Vizepräsident Arthur Fries, Verwaltungsratspräsident, Wilen/Sarnen
Mitglieder Dr. med. Bruno Dillier, Allgemeine Medizin FMH, Giswil
lic. iur. Bruno Krummenacher, Rechtsanwalt und Notar, Sarnen
Mark-Anton Reinhard, Geschäftsführer/CEO, Kerns
Prof. Dr. med. Gabriel Schär, Chefarzt Frauenklinik Kantonsspital Aarau
Marta Scheuber-Langenstein, Sachbearbeiterin/Bäuerin, Engelberg

 

Spitalleitung

Vorsitz Daniel Lüscher, Spitaldirektor/CEO
Stv. Spitaldirektor Dr. med. Thomas Kaeslin, Chefarzt Medizin
Mitglieder Dr. med. Claude Bussard, Chefarzt Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie
Carmen Dollinger, Leiterin Pflegedienst und Kompetenzzentren
Dr. med. Conrad Frey, Chefarzt Psychiatrie OW/NW
Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie (bis September 2013)
Dr. med. Brigitte Weber, Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Belegärzte

Augenkrankheiten Dr. med. Gregor Jaggi, Sarnen
Dr. med. Marlies Zürcher, Luzern
Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Kerstin Hug, Stans
Dr. med. Bettina Mende, Kerns
Dr. med. Ida Szloboda, Stans
Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten Prof. Dr. med. Markus Pfister, Sarnen
Urologie Dr. med. Helge Hoffmann, Urologie Zentrum, Hergiswil
Dr. med. Michael Oswald, Urologie Zentrum, Hergiswil

 

Spezial- und Konsiliarärzte

Angiologie Dr. med. Thomas Bieri, Luzern
Gynäkologie und Geburtshilfe Prof. Dr. med. Bernhard Schuessler, Luzern
Neurologie Dr. med. Florian Seger, Stans
Onkologie Dr. med. Helene Freimann, Luzern
Osteoporose Dr. med. Albrecht Popp, Bern
Pädiatrie Dr. med. Hans-Ulrich Senfft, Sarnen
Radiologie Dr. med. Alexander Bürkert
Leitender Arzt Radiologie, Luzerner Kantonsspital
Rheumatologie Dr. med. Bruno Müller, Sarnen
Zahnmedizin Dr. med. dent. Toni Durrer, Sarnen
Dr. med. dent. Philipp Kujumdshiev, Alpnach Dorf
Dr. med. dent. Verner Nielsen, Sarnen
Dr. med. dent. Rudolf Pachmann, Sarnen

Medizinische Statistik

Arztsekretariate und Bettendisposition

Organisation ist alles!

Das Team von 15 Praxisassistentinnen und Arztsekretärinnen gewährleisteten in den Sekretariaten Chirurgie, Medizin, Kardiologie, Gynäkologie, Orthopädie und Anästhesie sowie dem Belegarzt- und Zentralsekretariat einen einheitlichen administrativen Ablauf vom Aufgebot über die Leistungserfassung bis zur Aktenarchivierung. 2013 stand ganz im Zeichen der Umstellung auf die elektronische Datenablage. Die Papier-Krankenakten werden immer schmaler und unsere Zeit im Archiv immer weniger.

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Die Sekretärinnen spezialisieren sich auf ihren Einsatzbereich und sorgen mit dem nötigen Fachwissen auf korrekte Terminvergaben, die zeitnahe Erstellung und den Versand der medizinischen Berichte. Die laufende Umstellung auf die elektronische Datenablage verlangt viel Flexibilität und Know how. Im regelmässigen Informationsaustausch ergeben sich viele Verbesserungsvorschläge.

Die Sekretariate unterstützen nebst den Ärzten auch immer mehr interne Dienstleistungszentren wie die Pflege, die Notfallstation und die Radiologie, führen Statistiken und sind kompetente Auskunftsstellen für interne und externe Ansprechpartner.

Bettendisposition

Die Bettendisposition achtet auf eine möglichst hohe und gleichmässige Bettenauslastung unter Berücksichtigung der Versicherungsklasse. Sie arbeitet dafür sehr eng mit den Bettenstationen und der Notfallstation zusammen. Mit dem neuen Bettentrakt werden endlich mehr Flexibilität eine ideale Zimmerbelegung möglich machen.

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Isabelle Muff
Leiterin Arztsekretariate und Bettendisposition

Aufwachraum und chirurgische Tagesklinik

Längere Öffnungszeiten und optimierte Abläufe

Im Jahre 2013 sind die Patientenzahlen weiterhin stark angestiegen. Nebst dem allgemeinen Trend zu ambulanten Operationen haben vor allem die operativen Tätigkeiten der Belegärzte Prof. Dr. med Markus Pfister, Hals-Nasen-Ohren, und Dr. med. Gregor Jaggi, Ophthalmologie, zu dieser Steigerung beigetragen.

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Durch eine Verlängerung der Öffnungszeiten im Aufwachraum und in der Tagesklinik konnte einerseits das grössere Patientenaufkommen aufgefangen werden. Gleichzeitig konnten damit die Abend-Belastungen auf den Abteilungen im Spätdienst vermindert werden.

Der erstmalige Einsatz von Studierenden Pflege HF im Aufwachraum und in der Tagesklinik hat sich bestens bewährt und wird von allen Seiten als sehr bereichernd empfunden.

Ausblick

Mit dem grösseren Platzangebot nach der Sanierung des alten Bettentraktes und der Konzentration von Aufwachraum und IMC an einem Ort werden wir unser Angebot weiter optimieren können. Die Vorfreude darauf ist gross!

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Luzia Rohrer
Leiterin Pflege Aufwachraum und chirurgische Tagesklinik

Qualitätsmanagement

Im Sinne unseres Qualitätsanspruches der kontinuierlichen Weiterentwicklung haben wir im vergangenen Jahr die Arbeit zur Optimierung unserer Prozesse fortgesetzt. Unterstützt wird dies neu durch eine Software (IMS) zum Management von Prozessen, Vorgabedokumenten und des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

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Die vom nationalen Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) obligatorischen Messungen zu postoperativen Wundinfektionen (Swissnoso), die Prävalenzmessung Sturz und Dekubitus, potentiell vermeidbare Wiederaufnahmen, das SIRIS Implantatregister und die nationale Patientenbefragung wurden umgesetzt. Ebenfalls umgesetzt wurden die verpflichtenden Messungen in der Psychiatrie. Die vorliegenden Ergebnisse der Messungen wurden im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bearbeitet.

Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wurden aktuelle Themen behandelt und umgesetzt. So stand die Umsetzung der Jahreskampagne der Branchenlösung H+ (Umgang mit Gefahrstoffen) sowie die Durchführung von Gefahrenermittlungen in verschiedenen Bereichen im Mittelpunkt.

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Nicole Bosler
Qualitätsmanagement

Hygiene

Die vielfältigen Aktivitäten der Fachexpertin für Infektionsprävention im ganzen Kantonsspital waren auf die Patientensicherheit ausgerichtet.

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Im Spital erworbene Infektionen stellen das eigentliche Problem dar, dem sich die Mitarbeitenden durch optimale Prävention stellen müssen. Dabei spielen die Hände der Spitalmitarbeitenden häufig eine zentrale Rolle; aber auch mobile und fixe Oberflächen können bei ungenügender Achtsamkeit zu Überträgern werden. Die fünf Momente der hygienischen Händedesinfektion sind Kernaufgaben der Spitalhygiene und werden in Schulungen, Arbeitsanweisungen und Plakaten den Mitarbeitenden immer wieder in Erinnerung gerufen.

Die Hygiene-Begehung der Fachexpertin kann darüber Auskunft geben, wo besondere präventive Anstrengungen notwendig sind. Die resultierenden Massnahmen werden in den einzelnen Bereichen unterstützt und begleitet.

Sobald Mikroorganismen mit erhöhtem Übertragungspotenzial bei einem Patienten gefunden werden, kann der Patient isoliert werden, um eine Übertragung unwahrscheinlicher zu machen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf antibiotikaresistente Mikroorganismen stimulierte eine Neuausrichtung des Isolationskonzeptes.

Qualitätsvergleiche zwischen den Spitälern spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Schwerpunkt der Spitalhygiene war die Erfassung postoperativen Wundinfektionen im Rahmen der Swiss-Noso Surveillance. Die erhobenen Daten ermöglichen dem Spital präventive und kurative Massnahmen zu definieren.

 

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Rita Kurmann
Fachexpertin für Spitalhygiene

Labor

Wir erzielten im 2013 einen gesamten Analysenanstieg von ca. 6% und eine zunehmende Anzahl ambulanter Blutentnahmen von ca. 15%. Auch die Zusammenarbeit mit der am Wochenende tätigen Notfallpraxis hat sich gut eingespielt und etabliert.

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Mit der Einführung unseres neuen Hämatologie-Gerätes sind wir nun auf dem aktuellsten Stand der Messtechnik. Mit dieser Messtechnik erzielen wir eine verbesserte Aussagekraft der automatischen Blutbilddifferenzierung. Die automatische Zählung von Retikulozyten und der Zellzahl aus Body Fluids (verschiedene Punktate und Liquor) erleichtert uns die Arbeit und erhöht gleichzeitig die Effizienz und die Genauigkeit dieser Analysen.

Unseren Start als neuer Lehrbetrieb haben wir gut gemeistert und sind stolz auf unsere erste Studentin, welche im Herbst ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hat.

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Tu Yen Iseli-Ly
Leiterin Labor

Physiotherapie

Die Physiotherapie blickt auf ein erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr zurück. Sowohl stationär als auch ambulant haben wir mehr Patienten behandelt als im Vorjahr.

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Neu haben wir dieses Jahr eine Weiterbildung «Gesundheitsförderung und Prävention» für das Spitalpersonal angeboten: Mehrere Info-Veranstaltungen zu Themen wie Ergonomie am Arbeitsplatz und Rückenschmerzen haben reges Interesse gefunden.

Seit mehreren Jahren ist die Physiotherapie auch ein zuverlässiger Ausbildungsstandort. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Winterthur bilden wir jedes Jahr 4 Studierenden aus.

 

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Ruud Rietveld
Leiter Physiotherapie

Radiologie

Trotz zeitweiliger Unterbesetzung und anschliessender Einarbeitungsphase von neuen Mitarbeiterinnen konnten wir unsere Untersuchungszahlen erneut steigern.

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Insgesamt haben wir 8’624 (8’304 im 2012) Patienten geröntgt, davon waren es unter anderem 1’712 CT-Untersuchungen (1’546 im 2012) und 736 Mammografien (649 im 2012).

Die Zusammenarbeit und Teleradiologie mit dem Luzerner Kantonsspital bewährte sich und funktionierte hervorragend. So ist die schnelle, fachliche Befundung der CT-Untersuchungen rund um die Uhr immer gewährleistet.

Ausblick

Die positive Evaluation eines MRT (Magnet-Resonanz-Tomograph) freut uns sehr. Ein eigenes MRT bringt neben dem Komfort-Gewinn für die Patienten (kürzere Wege, weniger Verlegungsfahrten) auch eine Attraktivierung des Arbeitsplatzes für MTRA.

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Brigitta Wallimann
Leitende MTRA

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst blickt auf ein innovatives Jahr zurück: Seit Anfang 2013 kommen drei neue Hilfsmittel zum Einsatz. Dank diesen wichtigen Elementen haben wir 2013 unsere Qualität steigern können.

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Digitale Kartenwand

Die digitale Kartenwand erlaubt es, mit jeder Einsatzmeldung der interkantonalen Sanitätsnotrufzentrale 144 sofort den genauen Einsatzort und den Anfahrtsweg zum Einsatzort auszudrucken. Zusätzlich ermöglicht die bildliche Zoomfunktion, weitere wichtige Detailinformationen zu erhalten.

Mechanische Reanimationshilfe

Die mechanische Reanimationshilfe unterstützt die Einsatzteams bei der Wiederbelebung, indem sie die Kompressionen des Brustkorbs selbständig übernimmt und so Blut in den Kreislauf pumpt. Dadurch stehen jeweils zwei zusätzliche «helfende Hände» zur Verfügung für weitere benötigte invasive Massnahmen.

First-Responder Gruppen

Zwei neue AED First-Responder Gruppen im Kanton Obwalden helfen Leben retten. In Giswil und Alpnach konnten in Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren und den Samaritervereinen neue Herznotfallgruppen geschaffen werden. Die gleichzeitig mit dem Rettungsdienst alarmierten First-Responder treffen im Schnitt 6 – 8 Minuten vor der Ambulanz beim Patienten ein. Sie sind vom Rettungsdienst ausgebildet worden, die lebensrettenden Sofortmassnahmen einzuleiten und, wenn nötig, einen Defibrillator einzusetzen. Der Rettungsdienst übernimmt neben der Schulung auch die Nachbetreuung nach Einsätzen.

 

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Rolf Langenbacher
Leiter Rettungsdienst

Sozialberatung

Ein gefragter Beratungsdienst für die Zeit danach

In der Sozialberatung haben wir den Stellenplan um 50% aufgestockt. Dies aufgrund erneuter Zunahme der Fallzahlen und der Beratungen.

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Insbesondere die Beratungen von hochbetagten Menschen haben uns sehr in Anspruch genommen. Wiederum standen wir vor der Situation des Bettennotstandes in den hiesigen Pflegeheimen, dies im Speziellen bei der Unterbringung dementer Patienten.

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Katja Häfliger
Leiterin Sozialberatung

Anästhesie

Mit stetiger Leistungssteigerung das Limit erreicht

Was sich seit längerem abgezeichnet hat, wurde im vergangenen Jahr zum Fakt: Die weitere Steigerung in der zeitnahen Versorgung der Patienten liess sich nicht mehr mit einem Anästhesieteam über zwei Standorte vereinbaren, die Belastung des Teams erreichte das Limit. Der gemeinsame Entscheid zum Aufbau einer je eigenen Anästhesieabteilung in Obwalden und in Nidwalden hat beiden Häusern Vorteile gebracht.

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Neues Team ist gut gestartet

Im KSOW konnte mit Dr. med. Simone Reich eine Fachärztin aus den eigenen Reihen gewonnen und per 1. Januar 2014 zur Chefärztin gewählt werden. Daneben wurde dem ärztlichen Team freigestellt, in welchem Spital diese in Zukunft arbeiten möchten. Dr. med. Vanessa Ewald, Dr. med. Senada Kadic, Dr. med. Carlo Schenker und pract. med. Ulrike Schläppi haben sich für das Kantonsspital Obwalden entschieden.

Dr. med. Markus Jaggi nahm seine Tätigkeit als Leitender Arzt ab dem 1. Januar 2013 am KSOW auf. Unter seiner Führung wurden Verbesserungen in der Betreuung der IMC Patienten implementiert und die bereits ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den medizinischen Kollegen verstärkt. Dr. Jaggi wird per 1. Januar 2014 die Leitung der Intensivstation am Kantonsspital Nidwalden übernehmen. Eine weitere enge Zusammenarbeit ist gewährleistet.

Hingegen hat sich Dr. med. Antonia Klöpfer für das KSOW entschieden. Sie übernimmt per 1. Januar 2014 als Leitende Ärztin die Schmerztherapie. Als ausgewiesene Schmerzspezialistin wird sie das Angebot weiter ausbauen.

Parallel zu der deutlichen Steigerung der Anzahl Anästhesien am KSOW nahmen die Patientenkontakte in der Prämedikationssprechstunde zu. Diese Leistungssteigerung war nur durch ein enormes Engagement des gesamten Anästhesieteams möglich. Erschwerend kamen die Umstände der ungewissen Zukunft durch den eingeleiteten Umstrukturierungsprozess im ärztlichen Bereich Mitte Jahr hinzu. Die weiteren Steigerungen in der zeitnahen Versorgung der Patienten liess sich nicht mehr mit einem Anästhesieteam über 2 Standorte vereinbaren. Die Belastung des gesamten Anästhesiepersonals wurde sehr gross. Im Verlaufe des Jahres fiel der Entscheid, im Rahmen einer Neuorientierung die Anästhesieabteilung zu trennen. Dr. med. Charlotte Meier Buenzli behielt die chefärztliche Position am Kantonsspital Nidwalden.

Neuerungen und Veränderungen

Die Anwendungen der ultraschallgesteuerten Regionalanästhesie konnte deutlich gesteigert werden. Katheterverfahren, insbesondere bei peripheren Nervenblockaden, wurden vermehrt zur postoperativen Schmerztherapie eingesetzt (7% auf 18%). Nach Einführung der TCI Pumpen bieten wir am KSOW sämtliche modernen Verfahren in der Anästhesie an.

Der Arbeitsplatz der Anästhesie veränderte sich im Verlaufe der vergangenen Jahre nach Einführung der elektronischen Verordnungen deutlich. Direktes Abrufen von Patientendaten, zum Beispiel Laborresultate, ermöglicht eine effizientere Arbeitsweise. Trotzdem stellen uns die IT-Möglichkeiten vor neue Probleme, welche im klinischen Alltag nicht immer einfach zu lösen sind. Die Zukunft wird uns noch mehr Möglichkeiten bieten, den einzelnen Patienten individuell optimal und mit gewohnt hoher Qualität betreuen zu können. Ziel ist es, mit all diesen Massnahmen die Sicherheit und das Wohlbefinden des Patienten zu steigern.

Die deutliche Steigerung der Operationen, vor allem in der HNO und Handchirurgie, fordert das ganze Operationsteam. Die bekannte Personalknappheit bei hochqualifizierten Operations- und Anästhesiefachleuchten kommt erschwerend dazu. Trotzdem sind wir überzeugt, als attraktiver Arbeitgeber weitere gute Fachkräfte in unser hoch motiviertes Team zu finden.

Qualität und Sicherheit vermitteln unsere internen Reanimationskurse. Unter der Leitung von Anästhesie und Rettungsdienst wurden BLS-AED und BLS Kurse für das Pflege- und Spitalpersonal durchgeführt.

170 Mal wurde eine Anästhesiebegleitung im Rettungsdienst für lebensbedrohliche Zustände angefordert. Teilweise schwere Unfälle wurden durch unser Anästhesiepflegefachpersonal zusammen mit dem Rettungsdienstpersonal auch unter schwierigen Umständen äusserst kompetent versorgt. Die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten der Zentralschweiz funktioniert ausgezeichnet.

Ausblick

Wie erwartet, hat sich die Schmerzmedizin rasant entwickelt und wird dank der ausgewiesenen Kompetenz von Dr. med. Antonia Klöpfer auch weiterhin zunehmen.

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Dr. med. Simone Reich
Chefärztin Anästhesie

Informatik

Die Arbeit im Rahmen der gemeinsamen Informatik der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden ist eine bereichernde, vielschichtige Herausforderung, welche zahlreiche Facetten bietet. In diesem Kontext, zusammen mit meinen jungen und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, macht es Freude, stetig voranzukommen.
Die personelle Situation konnte im 2013 stabilisiert und verbessert werden. 3 neue Mitarbeiter in der Informatik sowie 2 neue KIS-Mitarbeiter (Klinik-Informationssystem) – das heisst, über beide Häuser arbeiten 2 Leiter/Stv, 2 LAN Supporter, 4 PC Supporter sowie 4 klinische Applikations-Verantwortliche.

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Aus- und Umbauten

Ersatzinvestitionen im Bereich Speicher und Server konnten geplant und realisiert werden. Damit wurden die Leistung gesteigert und die Wartungskosten gesenkt.

Die Ankündigung von Microsoft, Windows XP nicht mehr weiter zu unterstützen, führte ebenfalls zu einem grösseren Umbau im Bereich der Endgeräte.

Wartung und Unterhalt

Mit den Aus- und Umbauten der Infrastruktur schufen wir uns die Basis, alle unternehmens-kritischen Server und Dienste auf den neuesten Software-Stand anzuheben. Für die Zukunft bedeutet dies, dass wir jährliche Haupt-Releases und 3 Interims-Releases einspielen können. Neben der produktiv genutzten Infrastruktur bieten wir unseren Benutzern auch eine aktuelle Test-Infrastruktur an. Darauf werden jeweils neue Releases angesehen und freigegeben.

Software/Lizenzierung

Die leicht steigende Anzahl von Benutzern führt auch zu einem kontinuierlichen Anpassen der erforderlichen Lizenzen. Entsprechende Modelle und Verträge wurden mit den grossen Software-Anbietern ausgehandelt und umgesetzt.

Projekte

Neben dem täglichen Support unserer Benutzer bildet die Arbeit in Projekten ein wesentlicher Teil unserer Arbeit.

Klinische Projekte, welche sich vor allem mit der Integration von medizinischen Gerätschaften befassen, wechseln sich ab mit internen Infrastruktur-Projekten. Die Herausforderung besteht darin, die ständig wechselnden Prioritäten im Rahmen des klinischen Umfeldes zu erkennen und zu berücksichtigen.

Ausblick

Der eingeschlagene Weg von Konsolidierung, Standardisierung und Innovation wird konsequent weitergegangen. Dabei wird auch die Infrastruktur, speziell im Bereich Arbeitsplatz-Computer, auf den neuesten Stand gebracht. Neue Werkzeuge helfen uns dabei, die grosse Zahl von Computern zu verwalten.

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Roland Blättler
Leiter Informatik OW/NW

Bilanz

Aktiven

Umlaufvermögen 31.12.13 31.12.12 Veränderung
Flüssige Mittel 3’594’414 4’557’404 - 962’991
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5’423’447 5’371’381 52’066
Andere kurzfristige Forderungen 133’312 215’252 - 81’940
Vorräte 1’001’700 895’000 106’700
Aktive Rechnungsabgrenzung 1’803’289 1’421’425 381’864
Total Umlaufvermögen  11’956’162 12’460’463  -504’301
Anlagevermögen
Finanzanlagen 10’000 10’000 -
Sachanlagen 4’845’753 5’197’775 - 352’022
Immaterielle Anlagen 565’220 563’640 1’581
Total Anlagevermögen  5’420’973 5’771’415  -350’442
TOTAL AKTIVEN  17’377’134 18’231’877 -854’743

 

Passiven

Kurzfristiges Fremdkapital 31.12.13 31.12.12 Veränderung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2’316’315 1’948’620 367’694
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 533’037 543’630 - 10’593
Passive Rechnungsabgrenzung 2’128’250 3’088’814 - 960’564
Kurzfristige Rückstellungen 2’878’090 3’585’173 - 707’083
Total kurzfristiges Fremdkapital  7’855’692 9’166’237  -1’310’545
Langfristiges Fremdkapital
Zweckgebundene Fonds 594’917 594’613 303
Total langfristiges Fremdkapital  594’917 594’613 303
Eigenkapital
Neubewertungsreserven  1’911’923 2’788’267 - 876’344
Ergebnisvortrag 6’559’104 5’079’053 1’480’051
Jahresergebnis 455’499 603’706 - 148’207
Total Eigenkapital  8’926’526  8’471’027  455’499
TOTAL PASSIVEN  17’377’134 18’231’877 -854’743

Erfolgsrechnung

Betriebsertrag 2013 2012 Abweichung
Erlös Leistungen stationär 29’279’530 27’961’848 1’317’682
Erlös Leistungen ambulant 12’442’504 11’787’157 655’348
Ertragsminderungen -66’203 -10’720 -55’482
Übrige Patientenerträge 1’204’048 1’117’902 86’146
Ertrag Leistungen Dritte/Personal 1’743’740 2’196’985 -453’246
Übrige Erträge 9’192’336 10’318’692 -1’126’356
Total Betriebsertrag 53’795’956 53’371’864 424’092
Betriebsaufwand
Personalaufwand 33’914’391 33’084’885 829’506
Medizinischer Bedarf 7’801’209 7’051’702 749’508
Lebensmittel-/Haushaltsaufwand 1’125’240 917’932 207’308
Anlagennutzungskosten 7’264’070 7’331’124 - 67’054
Energieaufwand/Wasser 601’760 676’085 - 74’325
Übriger Sachaufwand 2’545’899 2’297’809 248’090
Total Betriebsaufwand 53’252’569  51’359’536  1’893’033
Betriebsergebnis 543’387 2’012’328 -1’468’941
Finanzerfolg 3’251 5’237 -1’986
Ausserordentlicher Erfolg 64’464 -31’120 95’584
Unternehmensergebnis vor Ausgleich  611’102 1’986’445 -1’375’343
Ausgleich Kanton Obwalden -155’602 -1’382’739 1’227’136
Unternehmensergebnis  455’499 603’706  -148’207

Leistungszahlen

Austritte (ohne gesunde Säuglinge)

Nach Abteilungen 2013 2012 Abweichung
Allg. Chirurgie 817 734 83
Orthopädie 296 286 10
ORL 128 98 30
Urologie 51 34 17
Medizin 1’034 977 57
Gynäkologie + Geburtshilfe 387 400 -13
Psychiatrie 250 265 -15
Total 2’963  2’794 169
Nach Herkunft der Patienten
Obwalden 2’544 2’414 130
Nidwalden 163 162 1
Luzern 111 68 43
Uri 6 2 4
Schwyz 6 8  -2
übrige Kantone 107 101 6
Total Schweiz 2’937 2’755 182
Ausland 26 39 -13
Total 2’963 2’794 169
Nach Pflegeklasse
Allgemein 2’561 2’436 125
Halbprivat 278 240 38
Privat 124 118 6
Total 2’963 2’794 169

 

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Nach Abteilungen
Allg. Chirurgie 3.8 4.0 -0.2
Orthopädie 5.2  5.3 -0.1
ORL 2.6 2.8 -0.2
Urologie 3.2 4.1 -0.9
Medizin 6.9 7.1  -0.2
Gynäkologie + Geburtshilfe 4.1 4.2 -0.1
Total Somatik  5.1 5.3 -0.2
Psychiatrie 31.2 30.7 0.5

Ökonomie

Wandel und Neuausrichtung

Für die Ökonomie stand das Geschäftsjahr 2013 im Zeichen des Wandels und einer Neuausrichtung.
Der neue Bettentrakt eröffnet dem Bereich Gastronomie die Möglichkeit, neu konzipierte und topmoderne Räumlichkeiten zu beziehen.

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Die Schwerpunkte der strategischen Arbeit lagen bei der detaillierten Planung der neuen Spitalküche und des neuen Restaurants. Ebenfalls neu gebaut werden die Lagerhallen des Zentrallagers und die Bettenzentrale. Diese Arbeiten und Entscheidungen waren dabei in Sachen Komplexität und Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, da sie den modernsten Arbeitsabläufen gerecht werden mussten. Die Spitalküche soll auch in Zukunft die Verpflegung in hoher Qualität gewährleisten, indem modernste Produktionstechniken zum Einsatz kommen. Das Restaurant wird als ein bereichsübergreifender Treffpunkt gestaltet und sich mit einem vielseitigen Angebot um das Wohl der Gäste kümmern.

Als Erbringer einer grossen Anzahl an Unterstützungsleistungen (Reinigungsservice, Wäsche- und Materialversorgung, Verpflegung, Hotelservices sowie Apotheke) hatte die Ökonomie bei den Vorbereitungen für den bevorstehenden Umzug in den neuen Bettentrakt alle Fäden in der Hand. Fokussiert wurden diese Vernetzungen im Hintergrund gesponnen, mit dem Hauptziel, die in den Umzug involvierten Bereiche bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig galt es, die bereichseigenen Prozesse auf die Gegebenheiten im neuen Bettentrakt auszurichten, um so mit den steigenden Ansprüchen an die Dienstleistungsqualitäten Schritt halten zu können.

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Remo Ehrsam
Leiter Ökonomie

Pflege

Der Schwerpunkt 2013 lag in den vorbereitenden Arbeiten zum Bezug des neuen Bettentraktes.

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Hierzu zählten die Auswahl zur Ausstattung der Patientenzimmer mit Betten, Matratzen, Nachttischen etc. sowie die Auswahl neuer Bettwäsche und auch neuer Berufswäsche. Auch Entscheidungen zur Bestückung der Stationszimmer und Flure mit beispielsweise befahrbaren Schränken war eine Aufgabe, die gut überlegt und sinnvoll umgesetzt werden musste. Hierfür waren die Pflegefachfrauen mit grossem Engagement neben ihren eigentlichen Aufgaben in diversen Arbeitsgruppen tätig.

Das 2012 initiierte Projekt Hospitality, das sich mit den unterschiedlichen, über die Grundversicherung hinausgehenden Leistungen befasst,  wurde 2013 abgeschlossen. Ergebnis ist ein umfangreiches Konzept, das Einzelzimmer oder Zweibettzimmer mit gehobener Ausstattung, Extraleistungen wie kostenloses WLAN oder Fernseher sowie zusätzliche  Angebote von Ärzten, Pflege und Hotellerie beschreibt. Das Konzept wird mit Bezug des Neubaus umgesetzt.

Kunst am Bau

Ein weiteres grosses Projekt war Kunst am Bau. Die Leiterin Pflegedienst  und Kompetenzzentren hat in der Fachjury mit Fachleuten aus Kunst, Architektur und Spital mitgewirkt. 15 künstlerische Beiträge wurden besichtigt und bewertet . Vier Projekte wurden zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Schliesslich empfahl die Jury einstimmig, die zwei Projekte «Waldachin» und «VAS» zur Ausführung. Diese werden nun den Neubau bereichern.

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Carmen Dollinger
Leiterin Pflegedienst und Kompetenzzentren

Ausbildung Pflege

Um die Wette pflegen!
Swiss Skills 2014

Erstmals nehmen Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) an den Schweizer Berufsmeisterschaften teil. Die Zentralschweizer Vorausscheidung hat Ramona Spichtig gewonnen. Oberstes Ziel ist für sie die Repräsentation des Berufes. Das quirlige Energiebündel absolviert seine Lehre im Kantonsspital Obwalden in Sarnen. Zusammen mit Silvana Walker, die den hervorragenden dritten Platz belegt, hat sie sich intensiv auf diesen Anlass vorbereitet.

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Im Herbst 2013 gab es eine Premiere: Junge Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) aus der ganzen Schweiz haben an den regionalen Vorausscheidungen für die Berufsmeisterschaften Swiss Skills 2014 teilgenommen. Für die Zentralschweiz sind unter anderem die beiden FaGe Lernenden Silvana Walker und Ramona Spichtig angetreten. Beide absolvieren zur Zeit im KSOW das 3. Ausbildungsjahr. An der Prüfung mussten sie während 75 Minuten ihr Können und Talent an Simulationspatientinnen demonstiereren. Gefragt waren nicht nur handwerkliches Geschick und Sozialkompetenz, sondern auch organisatorische und kommunikative Fähigkeiten.

Beide Lernenden haben es auf einen Podestplatz geschafft: Silvana Walker erreichte den 3. Platz und Ramona Spichtig den goldenen 1. Platz! Somit hat sie sich ein Ticket für die Swiss Skills 2014 erkämpft und wird das KSOW in Bern repräsentieren.

Ausbildungsabschlüsse 2013

Eine schöne Bilanz: Insgesamt haben 10 angehende Berufsfachleute ihre pflegerischen Ausbildungen am KSOW erfolgreich abgeschlossen: 2 Fachfrauen Gesundheit, 3 Fachmänner Gesundheit und 5 dipl. Pflegefachfrauen HF.
Herzliche Gratulation!

Ausblick

Die im 2013 begonnen Kooperation mit dem Schweizerischen Paraplegiker Zentrum in Nottwil in der Ausbildung zur dipl. Pflegefachperson HF entwickelt sich erfolgversprechend. Die einmalige Chance, bereits während der Ausbildung Einblick in einen anderen Betrieb zu haben und vom jeweils anderen Pflege-Fachwissen zu profitieren, ist für alle sehr motivierend.

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Madeleine Scheidegger
Leiterin Ausbildung Pflege

Pflegeentwicklung und Qualität

Im Dienste von Sicherheit und Qualtätsentwicklung

Nach der intensiven Entwicklungs- und Implementierungsphase in den elektronischen Pflegeprozess und in das Klinikinformationssystem starteten wir im 2013 mit der Arbeitsgruppe Pflegeentwicklung und Qualität. Die Arbeitsgruppe bearbeitet Themen zur klinischen Fachentwicklung und Pflegequalität.

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Das Wohlbefinden der Patienten und ihre Sicherheit können wir durch die Kombination der pflegerischen Expertise und dem neuartigen Mobility Monitor optimieren. Mit diesen multifunktionalen Geräten ist es uns möglich, die Mobilität und die Mikroaktivität eines Patienten objektiv und kontinuierlich zu messen. Die Patienten werden nur dann umgelagert, wenn die eigene Positionsänderung ausbleibt. Dies ist für die Patienten komfortabler und schützt sie vor Wundliegen. Die 360° Bettausstiegswarnung ist im Rahmen der Sturzprophylaxe ein zusätzliches Sicherungselement.

Zudem nehmen wir an der nationalen Messung zu Sturz und Wundliegen von ANQ (Nationaler Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken) teil. Die Ergebnisse nutzen wir, um uns kontinuierlich zu verbessern.

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Veronika Lagger
stv. Leiterin Pflegedienst und Kompetenzzentren, Pflegeexpertin

Pflegedienst Medizin und Chirurgie/Orthopädie

Viel Arbeit - wenig Platz - grosse Vorfreude

Das vergangene Jahr war für die Pflegenden der Bettenstationen Medizin und Chirurgie/Orthopädie ein strenges Jahr: Hohe Patientenzahlen bei erhöhter Pflegebedürftigkeit und eine sehr gute Bettenauslastung waren die Hauptgründe. Die engen Platzverhältnisse und die unpraktischen sanitären Anlagen im alten Bettentrakt haben die Situation noch verschärft. Die Vorfreude auf den sichtbar wachsenden neuen Bettentrakt hat sich aber immer wieder durchgesetzt.

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Als Ausbildungsspital betreuten wir nebst den FaGe-Lernenden und den HF-Studierenden in der praktischen Ausbildung auch Praktikantinnen und Praktikanten, Spitalrekruten,  Spitalsoldaten und  Zivildienstleistende. Für interessierte Jugendliche boten wir mehrtägige Schnuppertage an. Dabei wurden wir vom neuen Ausbildnerinnen-Team tatkräftig unterstützt.

Nebst der Pflege und der Ausbildung waren unsere Mitarbeitenden in vielen Arbeitsgruppen tätig, zum Beispiel zur Qualitätssicherung, zur Erhöhung der Patientensicherheit oder zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Das vorhandene Fachwissen wurde durch Fortbildungen und viele Weiterbildungen aktualisiert und erweitert.

Viele Projekte zum Bettenneubau haben uns beschäftigt und werden uns im 2014 weiter begleiten.

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Esther Scheidegger
Leiterin Pflege Medizin a.i.
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Helene Sedlacek
Leiterin Pflege Chirurgie und Orthopädie